Bildung

Wir treffen die Familienministerin Dr. Giffey: Die 5 Highlights einer gelungenen Veranstaltung!

Am 1.3.2019 war der große Tag! Die Bildungs‐ und Familienforscherinnen des DIW Berlin, Prof. C. Katharina Spieß und Sophia Schmitz, beleuchteten in einer aktuellen Studie, die von der Heinz und Heide Dürr Stiftung gefördert wurde, die Weiterentwicklung von Kindertageseinrichtungen zu Zentren für Familien mit spezifischen eltern‐ und familienorientierten Angeboten. Zusammen mit Dr. Franziska Giffey und einem aus vielen Praktiker*innen bestehendem Publikum. Hier unsere 5 Highlights des Nachmittags:

1. Wichtigkeit von Einbeziehung der Familien wird betont!

Die Familienministerin betont, wie wichtig die Einbeziehung der Familien in die frühkindliche Bildung ist: „In der Familie werden die Grundlagen für alles Weitere gelegt. Es ist wichtig, dass wir Familien stärken und Familienzentren unterstützen. Wir wollen unseren Familien starke Institutionen zur Seite stellen – gute Kitas, gute Schulen, Ganztagsangebote und aktive Elternarbeit. Das kommt letztlich der gesamten Gesellschaft zugute. Ich freue mich sehr, auf der heutigen Veranstaltung über Möglichkeiten zu diskutieren, wie die bestehenden Angebote der Kindertagesbetreuung durch weitere passende Angebote für Familien ergänzt werden können.“

2. Voller Saal!

Der Saal war bis auf den letzten Platz gefüllt. Die Anmeldungen zur Veranstaltung kamen bundesweit und zeigen das Interesse an der Thematik deutlich! Es lässt sich auch sagen, dass der Anteil der Praktiker*innen im Publikum sehr hoch war. Dies deshalb, weil Dr. Giffey zu Beginn die Hände heben ließ auf die Frage, wer  aus der Praxis sei… Etwa die Hälfte aller Hände gingen hier in die Luft.

3. Was schon Gutes läuft…

Auch Platz fand an dem Nachmittag der Aspekt der Würdigung! Die Familienministerin würdigte die Stiftung und ihr in diesem Jahr zwanzigjähriges Wirken. Auch überreichte sie Heide und Heinz Dürr einen Plüsch-Vogel, der die Wichtigkeit einer einfachen Vermittlung von komplexen Inhalten symbolisiert, so wie es das Familienportal, als eine Initiative bereits tut. Ebenso würdigte der Präsident des DIW Prof. Marcel Fratzscher durch sein persönliches Grußwort zu Beginn der Veranstaltung alle Beteiligten. Und auch wir möchten an dieser Stelle dem DIW für eine exzellente und gastfreundliche Organisation würdigen und danken!

4. Modellhaft in jeder Hinsicht!

Auf die Frage, was die Studie denn nun angeregt hätte, ist vor allen Dingen die Einigkeit darüber zu erwähnen, dass Familienzentren bundesweit vorangetrieben werden sollen. Spannend war hier die Diskussion zwischen Franziska Giffey und Katharina Spieß, in Bezug auf das Idealbild einer Vermischung von sozial unterschiedlich aufgestellten Familien.

5. Praxisbezug gegeben!

Abgerundet hat die Veranstaltung die Podiumsdiskussion unter Praktiker*innen. So konnten sowohl die Studienergebnisse, als auch die Wünsche, wie diese gehandhabt werden können, pragmatisch diskutiert werden. Das ganze Early Excellence-Team der Heinz und Heide Dürr Stiftung war im Publikum und hat uns hier seinen ganz persönlichen Eindruck hinterlassen:

Das sagen die Mitarbeiter*innen der Heinz und Heide Dürr Stiftung zur Veranstaltung:

„Die DIW-Studie „Familien im Zentrum“ zeigt, welche weitgehenden politischen Implikationen die Einbeziehung von Familien in die frühkindliche Bildung hat. Es muss ressortübergreifend gedacht werden. Bei der Veranstaltung wurde deutlich, dass das Thema bereits in mehreren Bundesministerien angekommen ist. Dazu trägt Franziska Giffey durch ihre spürbare Verwurzelung in der Praxis bei.“ (Isa Baumgarten, Vorstandsvorsitzende der Heinz und Heide Dürr Stiftung)

„Für mich hat die Veranstaltung gezeigt, dass wir mit unserer Vision, durch den Early Excellence-Ansatz mehr Chancengerechtigkeit herzustellen, Recht hatten! Dass auch in der Politik diese Erkenntnis so glaubhaft angekommen ist (Danke Frau Giffey!), tut gut und ist sehr motivierend für den täglichen Einsatz!“ (Katja Saumweber, Koordination Early Excellence Region Südwest)

„Es gibt viele Wege, Kinder und Ihre Eltern in Familienzentren zu begleiten, Early Excellence ist der Positive und Ressourcenorientierte.“ (Andreas Reith, Koordination Early Excellence Region Nordwest)

> Broschüre zur Studie des DIW „Familien im Zentrum“ zum Download

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