Forschung

Aspen Institute Germany: Covid-19 & Technologie!

Wenn Gespräche initiieren und begleiten zu den Kernaufgaben eines Unternehmens gehört, das diese Aufgabe durch Veranstaltungen und Konferenzen ausübt, was kann dann in Zeiten des kollektiven Lock-Downs überhaupt noch stattfinden? Wir haben, um der Antwort zu dieser Frage, ein wenig näher zu kommen, das Aspen Institute Germany gefragt, wie die aktuelle Corona-Krise den Arbeits-Alltag im Unternehmen verändert.

Ebenso hat uns interessiert, ob es durch Covid-19 auf dem Feld der Digitalisierung und der Künstlichen Intelligenz zu neuen Erkenntnissen und Anwendungsgebieten kommt.

Zu beiden Fragestellungen haben wir vom Aspen Institute Germany Antworten erhalten, die einen guten Einblick geben in den internen und externen Alltag des Unternehmens…

„Die aktuelle Corona-Krise bringt für uns neben der Herausforderung des Homeoffice eine große Umstellung in der Art und Weise, wie wir unsere Arbeit als „convener“, also als Vermittler zwischen den Positionen verschiedener AkteurInnen und Stakeholder zu aktuellen gesellschaftspolitischen Themen ausüben, mit sich. Wir arbeiten nun innerhalb des Teams und bei unseren Veranstaltungen mit Videokonferenz-Tools wie Microsoft Teams, Zoom oder WebEx und produzieren gemeinsam mit der Atlantik-Brücke einen Podcast zu den diesjährigen amerikanischen Präsidentschaftswahlen.

Im Digital-Programm bringen wir die Debatte rund um Technologie-Politik auf deutscher, europäischer und transatlantischer Ebene mit einer virtuellen Diskussionsreihe zum Thema „COVID-19 & Technologie“ voran. Mit RednerInnen aus Politik, Wirtschaft, Industrie, und Zivilgesellschaft sowie der Start-up-Szene diskutierten wir so beispielweise die Möglichkeiten und Probleme beim Einsatz von künstlicher Intelligenz im Kampf gegen COVID-19 bei der Vorhersage von Verbreitungsmustern, dem Nachweis des Virus bei Patienten oder der Erstellung von Bewegungsprofilen via Tracing-Apps.

Auch der Einsatz von Zukunftstechnologien im Kampf gegen COVID-19 in Deutschland wurde im Rahmen der Reihe besprochen. Dabei konnten Einblicke in die Förderung und technische Umsetzung dieser Technologien gewonnen werden – z.B. vom deutschlandweiten Hackathon, der über 42.000 Teilnehmende mobilisierte, oder von den Fortschritten bei der Entwicklung eines Impfstoffs. Weitere Veranstaltungen der Reihe zum Thema „COVID-19 & Technologie“ befassen sich mit Cybersicherheit, Cloud Computing und digitaler Souveränität sowie Fragen rund um die Nutzung und den Schutz von Daten bei der Bewältigung der Krise.

Bei unseren virtuellen Veranstaltungen schalten sich rund 150 TeilnehmerInnen zu, die wir mit Umfragen, der Möglichkeit den RednerInnen Fragen zu stellen und live-Berichterstattung auf Twitter aktiv in die Debatten einbauen. Alle Diskussionen stellen wir zusätzlich im Nachgang auf unserem YouTube-Kanal zur Verfügung. Auf unserer Website können Sie einen Blick auf die vergangenen und kommenden Veranstaltungen der virtuellen Diskussionsreihe werfen und sind bei Interesse herzlich eingeladen, daran teilzunehmen.“