Die Stiftung

Ein bunter Abend an der Spree!

Weil wir unsere Projekte, aber nicht uns selbst feiern wollten, stand das Fest zum 20-jährigen Jubiläum der Heinz und Heide Dürr Stiftung ganz unter dem Motto: 20 Jahre, viele Projekte!
Wie ein „Bescht of“ aus 20 Jahren Stiftungsarbeit präsentierten sich stellvertretend für die Förderzwecke Bildung, Kultur und Forschung langjährige Projektpartner*innen der Stiftung.

Der Spreespeicher an der Oberbaumbrücke bot den ganzen Abend eine stimmungsvolle Kulisse und rahmte den Abend stilvoll ein. Die Stifter wünschten sich zum Jubiläum „Gutes Wetter“ und so war es dann auch. 

Anstatt einer Jubiläumsfeier mit vielen Reden und „Selbtbeweihräucherung“ sollte dieser Abend ganz anders werden: bunt, kurzweilig und auf das Wesentliche, die Förderarbeit, konzentriert.

Petra Gute, Journalistin beim RBB, führte als Moderatorin galant durch den Abend. „Wie schaffen Sie das nur bei fast jeder Kulturveranstaltung dabei zu sein?“ fragte sie beeindruckt Heide und Heinz Dürr zu Beginn des Abends und brachte damit das leidenschaftliche Engagement der Stifter auf den Punkt. Heinz Dürr, der seine Gäste begrüßte, beantwortete die Frage, indem er zum Ausdruck brachte, dass die Stiftung auf der persönlichen Überzeugung fusst, dass es im Leben darum geht, der Gesellschaft etwas zurückzugeben. Mit Leib und Seele. 

Regine Lorenz, Vorsitzende des Allianz Stiftungsforum und befreundet mit dem Ehepaar Dürr, fand in ihrer Laudatio dann nicht nur passende Worte, um den Abend einzuleiten. Sie überraschte und erfreute Publikum und Gastgeber durch imposante Töne. Begleitet von Mark Scheibe am Klavier, der hier die ersten Eindrücke sammelte, aus denen später aus Scheibes Hand ein ganzer Song entstehen sollte.

Und dann begann das Programm in 6 Akten mit Auftritten aus den drei Förderzwecken Bildung, Forschung & Kultur:

Akt 1: Kultur

Das Deutsche Theater, als langjährigster Partner im Kulturbereich, machte den Auftakt mit zwei Schauspieler*innen. Während Judith Hofmann versuchte, eine „ernste“ Laudatio mit „Tiefgang“ zu halten, wurde sie von Bernd Moss immer wieder „nervig“ unterbrochen, bis sie mit den unwirschen Worten „Und danke fürs Geld!“ den humorvollen Auftritt beendete.

Akt 2: Forschung

Prof. Dr. Birgit Mazurek von der Tinnitus Stiftung der Charité Berlin schaffte es, in wenigen Minuten, mit Hilfe einer tanzenden Hörzelle, dem Publikum die Funktionsweise von Tinnitus zu verdeutlichen. Damit zeigte sie, dass es auch Aufgabe der Forschung sein sollte, die oft nicht leicht nachvollziehbaren Zusammenhänge für Menschen ohne wissenschaftlichen Hintergrund erklärbar zu machen.

Akt 3: Bildung

Und dann gab es in doppelter Hinsicht ein wenig Heimat! Die Wurzeln von Heide und Heinz Dürr liegen in Schwaben. Die Wiege der Stiftung wiederum ist im Bereich der frühkindlichen Bildung. Beides zusammen vereinte der „Einmalige Chor aus Stuttgart“, zusammengesetzt aus Pädagogen*innen, die im Ansatz von Early Excellence (EEC) aktiv sind.  Sie würdigten in einem selbst getexteten Lied im YMCA-Rhythmus das Engagement der Stiftung für die frühkindliche Bildung, bejubelt vom Publikum.

Akt 4: Bildung

Musikalisch blieb es dann, wenn auch sehr erstaunlich und humorvoll! Aber genau das ist es, was Clowns, und insbesondere die von den ROTE NASEN Deutschland e.V. machen: Menschen zum Staunen und Lachen bringen. Der künstlerische Leiter Reinhard Horstkotte alias Clown Filou „spielte“ die Backpfeifensonate, indem er sich mit den Händen auf die Backen klatschte, bis diese fast so rot waren wie seine Nase.

Akt 5: Forschung

Komödiantisch gab es, mit einem erneuten Verweis aufs Schwabenland, einen persönlichen Einblick in die Kommunikation zwischen der Stiftung und ihren Projektpartner*innen. Prof. Dr. Alexander Sauer, Leiter des Instituts für Energieeffizienz in der Produktion, telefonierte mit seinem Mitarbeiter Dennis Bauer, in der Rolle von Heinz Dürr. Hier musste er Rede und Antwort stehen, welche Fortschritte es durch das Institut in Politik und Wirtschaft denn schon gäbe. Und ob die Butterbrezeln für die nächste Sitzung schon bestellt seien…

Akt 6: Kultur

Da es Zufälle im Leben ja bekanntlich nicht gibt, war der letzte Akt dem ehemaligen Bahnchef Heinz Dürr wie auf den Leib geschnitten. Die Komische Oper Berlin präsentierte einen Auszug aus der Kinderoper „Lukas und der Lokomotivführer“, mit den Künstler*innen Georgina Melville, Carsten Sabrowski und Dr. Peter Tomek. Eine schönere Überleitung als mit der Aussicht auf Lummerland bzw. die Eröffnung des Buffets hätte es kaum geben können.

Aber es stand ja ein „Überraschungs-Programm“ im Zentrum der Einladung. Und so war es nicht weiter verwunderlich, dass noch einige davon folgten. So überraschte z.B. das Berliner Ensemble mit einem Lied aus dem Stück „Panikherz“ gesungen und gespielt von Owen Peter Read und Gerhard Schmitt mit einem emotionalen Abschlusssong.

Im Laufe des Abends, an dem die Mitwirkenden und Projektpartner*innen der unterschiedlichen Förderzwecke miteinander ins Gespräch kamen, komponierte der Künstler und Musiker Mark Scheibe ein Lied, das den Abend mit dem „Heinz und Heide Dürr-Stiftungslied“ fantasievoll und treffend zusammenfasste. „Lieber zünde ich ein Licht an, als das Dunkle zu beklagen…“ sangen später alle gemeinsam mit Mark Scheibe. In diesem Sinne gingen nach 2 bunten Stunden auch langsam die Lichter im Spreespeicher aus. 

Ein besonderer Dank gilt allen Projektpartner*innen, die an der Mitgestaltung des Abend mitgebwirkt haben. Dem Spreespeicher Berlin, der Eventagentur Barbarella, der Marken- und Designagentur PLEXGROUP sowie dem Fotografen Markus Nass

In der Jubiläums-Broschüre finden Sie alle hier beschrieben Partner*innen und noch viele weitere. Mit spannenden Interviews und einmaligen Projekte. Zum Download (pdf) oder gerne zum Bestellen per Post. Ebenso bekommen Sie in unserem Film (mp4) eine kurzweilige Übersicht über unsere Förderzwecke. 

1 Kommentar zu “Ein bunter Abend an der Spree!

  1. Beate Lutze

    Vielen Dank für diesen wunderbaren Abend mit dem tollen Blick auf den Querschnitt all der guten Arbeit, die durch die Stiftung möglich ist. Er hat mir viel Energie und neue Kontakte / Verknüpfungen für meine Tätigkeit am PFH Berlin gegeben.

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