Genau ein Jahrzehnt ist seit der ersten Berliner Stiftungswoche vergangen, und die Idee einer regelmäßigen, konzertierten Aktion von Stiftungen hat sich mehr und mehr verfestigt. Im Jahr 2019 fand die Berliner Stiftungswoche bereits zum zehnten Mal statt.

Jedes Jahr beteiligen sich gut 100 Stiftungen. Sie sind alle Teil der Berliner Stiftungslandschaft, denn sie haben ihren Sitz oder eine Repräsentanz in der Stadt oder realisieren hier einzelne Projekte. Und sie laden die Berlineri*innen ein, sie kennenzulernen; als wichtige Stimmen der Zivilgesellschaft.

Die Berliner Stiftungswoche will das Engagement der Berliner Stiftungen hervorheben und bereitet Stiftungen eine Bühne, um ihre Projekte zu präsentieren; sie bietet eine Plattform für den gemeinsamen Dialog; sie zeigt, wie lebendig eine pluralistische Gesellschaft sein kann und ermöglicht Kooperationen von Stiftungen untereinander.

Die Berliner Stiftungswoche ist darüberhinaus ein großer Workshop, bei dem alle voneinander lernen können und der die Eigenarten der unterschiedlichen Ansätze deutlich macht. Vor allem aber ist die Berliner Stiftungswoche auch ein Beitrag zu mehr Transparenz im Stiftungswesen. Die beteiligten Stiftungen öffnen ihre Türen, zeigen, was sie tun, stellen sich den Fragen der Öffentlichkeit.

Seit einigen Jahren sind wir Teil dieser Initiative und freuen uns, dass immer mehr Stiftungen hinzukommen und dadurch zum Ausdruck kommt, was Heinz Dürr ein wichtiges Anliegen ist: "Die Elite sollte stiften und nicht stiften gehen!" Und das nun schon seit 20 Jahren, seit Beginn der Fördertätigkeit der Heinz und Heide Dürr Stiftung. 

> 3 Fragen an den Geschäftsführer Stefan Engelniederhammer