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Wie sieht ein KiTa-Alltag in Pandemie-Zeiten aus?

Und gab es vergleichbare Ereignisse, die unsere Betreuungswelt auf den Kopf gestellt haben? Darüber haben wir mit Eva Messlin, KiTa-Leitung der KiTa Menschenskinder in Berlin-Friedrichshain, gesprochen. Wie sie die derzeitige Betreuungssituation einschätzt und welche Tipps sie hat, um das Gemeinschaftsgefühl im Team zu stärken, verrät sie im 3 Fragen Interview. Einen Ausschnitt lesen Sie vorab hier:

Frau Messlin, gab es schon vergleichbare „SuperGAUS“ ins der KiTa-Geschichte, die Sie erlebt haben? Und wenn nein, welches Ereignis, das die Betreuungswelt so auf den Kopf gestellt hat, käme dem am nähesten?

Ehrlich gesagt, es gab nicht wirklich etwas Vergleichbares seit Bestehen dieser Einrichtung. Diese ist immerhin schon 25 Jahre alt. Vielleicht ansatzweise die Sanierung unseres Kitagebäudes.

Seit Sommer 2015 wurde unser altes Kitagebäude im laufenden Betrieb zunächst von außen energetisch saniert. Für die Innensanierung wurden wir in eine Containeranlage umgesetzt. Im Frühjahr 2016 mussten die Containerräume geplant werden, dann standen Packen und Umziehen an, sowie neu Einrichten der Containerräume im laufenden Betrieb.

Es war für alle eine große Herausforderung unter dieser langen Belastung, die Kinder zu schützen, den KiTa-Alltag entspannt zu gestalten und unsere pädagogische Arbeit bestmöglich fortzusetzen.

Es gelang vor allem dadurch, dass die Erzieher*innen bereit waren, sich dieser Herausforderung zu stellen und sie sich gemeinsam auf den Weg gemacht haben.

Sie brachten sich mit all ihren Ressourcen ein, waren in der Lage, Prozesse flexibel zu handhaben und bereit, neue Wege zu gehen. Dazu gab es sehr viele Teamsitzungen, Elternabende, aber auch kurze Absprachen und eine sehr gute, enge Zusammenarbeit mit dem Träger und den Familien.

Es ist uns allen wunderbar gelungen, die uns so wichtige Arbeit in die Containerräume zu übertragen und den Kindern, den Familien und uns einen gemütlichen und anregenden Ort zu gestalten.

Wir können einheitlich feststellen, dass wir mit den Belastungen der Sanierung, des Umzuges und der Arbeit im Container gewachsen und näher zusammen gerückt sind.

Dieses Teamgefühl half uns nun auch durch diese zwei herausfordernden Jahre...

Na neugierig geworden? Dann lesen Sie doch das ganze Interview hier:

> 3 Fragen an Eva Messlin