02 Region Ost

Auf dem Weg in die offene Arbeit

Eine Early Excellence Einrichtung in Thüringen entwickelt sich ständig weiter

Susanne Gebert, Koordinatorin der Heinz und Heide Dürr Stiftung

Vor einigen Jahren hat sich die “Integrative Kita Rosa Luxemburg“, in Bad Langensalza in Thüringen mit der Beratung und Fortbildung der Heinz und Heide Dürr Stiftung unter Leitung durch Barbara Kühnel auf den Weg gemacht eine der ersten Early Excellence-Einrichtungen in Thüringen zu werden. Mittlerweile ist die Kita zu einem echten Leuchtturm in Thüringen geworden. Mit viel Engagement des Leitungsteams und der festen Überzeugung, dass der Early Excellence- Ansatz eine Verbesserung der Bedingungen für Kinder und ihre Familien sei.

Im Laufe der Jahre wurde die Kita weiterhin durch die Stiftung begleitet. Dennoch war der letzte mutige Schritt in die Offene Arbeit noch nicht vollzogen. Im Frühjahr 2018 waren Barbara Kühnel und ich zu einem pädagogischen Nachmittag eingeladen, der sich mit der ersten Öffnung der Einrichtung befassen sollte. Der Öffnung des Gartens als zusätzlicher Bildungsraum für alle Kinder zu möglichst jeder Zeit. Mit dem engagierten Team wurden Szenarien entworfen, Pläne geschmiedet und durch die Zusammensetzung der Arbeitsgruppen die Barrieren zwischen den Abteilungen abgebaut.

Der Master Plan stand!

Im Frühjahr 2019 begleitete ich einen weiteren Teamtag des Kollegiums. Ziel war natürlich die Auswertung der Umsetzung der täglichen Öffnung des Gartens zur individuellen Nutzung der Kinder im Tagesablauf. Zusätzlich wurde über die Nutzung eines neuen Speise- Forscherraumes und die weitergehende Öffnung im Elementarbereich, sowie Raum und Materialgestaltung (auch in der Krippe) gearbeitet.

Besonders beeindruckend war für mich die Teilnahme von Fachberaterin Fr. Vogt der AWO an der Veranstaltung. So viel Interesse und Unterstützung durch den Träger ist nicht häufig gegeben.

Feedback vom letzten Jahr: Alle sind zufrieden Erzieher*innen und Kinder mit der Gartenlösung, die Kinder sind entspannter, können sie nun allein entscheiden, wann und wie lange sie draußen sein möchten und es ist viel ruhiger in den Räumen. Die Kinder spielen intensiver und länger im Garten, die Krippenkinder dürfen sich mehr und mehr den Garten erobern und verweilen nicht mehr auf ihrer Terrasse.

Im Verlauf der Fortbildung werden die Meilensteine für die weitere Öffnung der Kita gesetzt, unter besonderer Berücksichtigung des neu entstandenen Raumes, der nun mehr Platz bietet.

Nun ist ein Jahr Zeit alle Veränderungen umzusetzen. Eigentlich beginnt die Arbeit für das Team erst jetzt.  Ich bin der festen Überzeugung, dass es eine weitere Erfolgsstory in der integrativen Kita Rosa Luxemburg wird. Bei dem Willen aller Beteiligten das Beste für die Kinder und ihre Familien durch die Arbeit nach dem Early Excellence-Ansatz zu erreichen.

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