Das Theater an der Parkaue – Junges Staatstheater Berlin gehört zu den größten Theatern für junges Publikum in Deutschland. Mit seinem Programm wendet es sich an Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene und versteht Theater als einen Ort der Begegnung, des Austauschs und der eigenen Beteiligung. Neben Inszenierungen für unterschiedliche Altersgruppen bilden partizipative Projekte und Angebote der kulturellen Vermittlung einen wichtigen Bestandteil der Arbeit des Hauses.

Seit 2024 unterstützt die Heinz und Heide Dürr Stiftung die Arbeit des Theaters an der Parkaue. Ein wichtiger Teil der Förderung ist der Stückepreis für Junges Publikum, der 2024 zum ersten Mal vergeben wurde und seitdem alle zwei Jahre stattfindet. Mit diesem Preis sollen moderne Theaterstücke für Kinder und Jugendliche gefördert und bekannter gemacht werden. Die erste Gewinnerin war 2024 die Autorin Zehra Sönmez mit ihrem Stück „16GB: Tischtennisplattenpolitik“. Darin beschäftigen sich zwei Geschwister mit ihrer Familie, ihrem Leben und ihrer eigenen Identität. Dabei werden auch Themen wie Herkunft, Zusammenleben und die Suche nach dem eigenen Platz in der Gesellschaft behandelt.

In 2026 begann die die Stiftung außerdem die Förderung von Familienworkshops mit dem Stück „Waz’n’Teez“. Die Workshops bieten Kindern und ihren Familien die Möglichkeit, sich gemeinsam und spielerisch mit den Themen und der Welt des Stücks auseinanderzusetzen. Die Verbindung von praktischer Theaterarbeit und anschließendem Aufführungsbesuch schafft einen niedrigschwelligen Zugang zum Theater und macht den gemeinsamen Besuch zu einem besonderen Erlebnis für die ganze Familie.

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