„Das grösste Rätsel ist der Mensch. Über dieses Rätsel nachdenken, das kann sowohl das Theater als auch die Wissenschaft. Daher unterstützen wir Projekte aus der Neurogenetischen Forschung, die sich mit der Erforschung von Genen beschäftigt.“
Heinz Dürr
 
Auf dem Gebiet der Wissenschaft fokussiert die Stiftung auf Projekte der Humangenetik und der Molekularbiologie. Hier gilt ihr besonderes Interesse der neurogenetischen Forschung. Insbesondere werden Vorhaben gefördert, die Krankheiten auf genetische Ursachen hin untersuchen.
Grundsatz der Stiftung ist es, Anschubfinanzierungen für Projekte zu geben, die dann auch ohne kontinuierliche Förderung vorangetrieben werden können. Dazu gehört beispielsweise die Unterstützung von Doktoranten oder Forschungsteams über die Vergabe von Stipendien.

Derzeit wird eine internationale Forschungsgruppe aus Neurologen, Genetikern und Zellbiologen unterstützt, die spezifische Gene für die Entstehung der Parkinson-Krankheit, der Ataxie sowie der spastischen Paraplegie identifiziert hat. Die von den Forschern gewonnenen Erkenntnisse zu Krankheitsmechanismen sind sowohl für Kliniker als auch für Grundlagenwissenschaftler von großem Interesse und international anerkannt.

In einem weiteren Projekt werden die molekulargenetischen Ursachen von Hautkrebs untersucht. Über die Identifizierung von Polymorphismen soll eine schnellere Erkennung individueller Hautkrebsrisikos möglich werden. Die Forschungsergebnisse werden von großer Bedeutung für die Prävention und Therapie von Hautkrebs sein.

Eine Anschubfinanzierung erhielt beispielsweise auch ein Projekt, das die Ursachen für Bluthochdruck molekularbiologisch analysiert und für die Erkennung und die Medikamentenentwicklung eine Chip-Technologie einsetzt.

 

 

 
 
 
 
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