Wir haben einen relativ armen Staat und relativ wohlhabende Bürger. Da ist privates Engagement eine Frage der Verantwortung gegenüber der Gesellschaft.

Heinz Dürr

 

Ein Mäzen ist jemand, der einem anderen etwas von seinem Vermögen gibt. Wenn er das für die Gemeinschaft tut, ist er ein Stifter. Diejenigen, die einen gewissen Wohlstand erreicht haben, sollten der Gesellschaft etwas zurückgeben. Denn eine Gesellschaft funktioniert nur, wenn sich jeder einzelne seiner Verantwortung bewusst ist und sie auch übernimmt.

Dies war das Grundmotiv für das Unternehmerehepaar Heide und Heinz Dürr, eine Stiftung ins Leben zu rufen. Im Jahr 1998 errichteten sie zunächst eine Stiftung GmbH, deren Rechtsnachfolgerin die Heinz und Heide Dürr Stiftung ist. Diese verfügt über ein Stiftungsvermögen von 1,2 Mio. Dürr AG Aktien, aus deren Dividendenerträgen sie ihre Projekte finanziert.

Nach dem Stifterwillen engagiert sich die Stiftung breit gefächert. Sie fördert die Wissenschaft und Forschung, Bildung und Soziales sowie Kunst und Kultur mit dem Schwerpunkt auf das deutschsprachige Theater.

Die Stifter bewegen vor allem Themen, die sich mit der Entwicklung des Menschen und der Gesellschaft beschäftigen. Welche Gene sind verantwortlich für Erbkrankheiten, welche umweltverträglichen Antworten gibt es auf die technologischen Herausforderungen, wie fördere ich Familien und ihre Kinder vor allem in den ersten Lebensjahren bestmöglich, warum brauchen wir das Theater als produktiven Dialog für eine Gesellschaft?

Mehr zum stifterischen Engagement erfahren Sie von Heinz Dürr in einem kurzen Interview.