Berliner Festspiele
Die Zusammenarbeit der Heinz und Heide Dürr Stiftung mit den Berliner Festspielen begann 2009 mit der Förderung des Stückemarkts. Ziel dieser Förderinitiative neuer Dramatik im deutschsprachigen Raum war die Suche nach innovativen und unveröffentlichten Stücken. In diesem Wettbewerbsformat waren Autor*innen und Theaterkollektive gleichermaßen aufgerufen, sich mit Texten und Projekten rund um das deutschsprachige Theater zu bewerben und einer Jury vorzustellen.
Im Jahr 2026 liegt der Fokus des von der Heinz und Heide Dürr Stiftung geförderten Rahmenprogramms des Theatertreffens mit dem neuen Format „Mehr Drama!” neben der Dramatik auch auf dem Diskurs. Sechs Theaterverlage haben renommierte Autor*innen aus ihrem Programm gebeten, jeweils eine*n aufstrebende*n Dramatiker*in zu benennen. Dessen bzw. deren Text wird im Rahmen des Theatertreffens in einer Lesung mit hochkarätigen Schauspieler*innen als Konzept zur Zusammenarbeit von Autor*innen, Verlagen und Bühnen präsentiert.
Im Rahmen des Theatertreffens 2025 der Berliner Festspiele fördert die Heinz und Heide Dürr Stiftung mit „Text, Tisch, Wasserglas“ szenische Lesungen. In enger Zusammenarbeit mit der ab 2024 neuen Leiterin des Theatertreffens, Nora Hertlein Hull, knüpft sie damit an die siebenjährige Fördertradition (2009-2015) des „Stückemarkts“ an, der mit dem Theatertreffen 2023 eingestellt wurde.
Anlässlich des 60-jährigen Jubiläums des Internationalen Forums (IF), dem Stipendien- und Workshopprogramm des Theatertreffens, wird das Rahmenprogramm 2025 rund um die 10 ausgewählten Inszenierungen, mit dem Titel „Forum Theatertreffen 1965-2025“ ausschließlich durch die Alumni dieses Zeitraums gestaltet.
Innerhalb dieses Rahmenprogramms liegt einer der Schwerpunkte auf Autor*innenlesungen. Mit „Text, Tisch, Wasserglas“ wird das Format der klassischen Lesung um moderierte Gespräche und Diskussionen zwischen Publikum und Autor*innen erweitert. Damit wird 2025 an die Tradition angeknüpft, zeitgenössische Theatertexte zu präsentieren, die eine lebendige Integration der Dramatik in das jährlich wechselnde Rahmenprogramm des Theatertreffens ermöglichen.

