Künstliche Intelligenz (KI) ist im Themenfeld der Digitalisierung, das die Heinz und Heide Dürr Stiftung in ihrem Tätigkeitsfeld Wissenschaft und Forschung zunehmend fördert, ein elementarer wie kontroverser Bestandteil einer immer aktueller werdenden Debatte.

Die Entwicklungen im Bereich der KI sind so rasant, dass es scheint, als könnte die Gesellschaft mit diesem Fortschritt kaum mithalten. Aus diesem Grund widmet sich das Aspen Institute Germany mit seinen jährlichen Konferenzen den gesellschaftlichen Auswirkungen des enormen Wachstumspotenzials der KI.

Bis 2030 wird diese Technologie Schätzungen zufolge 15,7 Billionen US-Dollar zur Weltwirtschaft beisteuern. Gleichzeitig könnten bis dahin 15% der bestehenden Arbeitsplätze, annähernd 400 Millionen Stellen, von Automatisierung betroffen sein. Wie in vergangenen industriellen und technologischen Revolutionen besteht auch jetzt die Gefahr, dass KI zu einer Verschärfung des globalen Wettbewerbs, zu größeren Ungleichheiten führt und darüber hinaus den Inhalt bzw. Sinn von Arbeit neu definiert.

Die Aspen KI-Konferenz legt somit den Fokus auf die großen Herausforderungen und Zielkonflikte von Wirtschaft, Sozialstaat und globaler Konkurrenz im KI-Zeitalter. Dabei bringen die Aspen-KI-Konferenzen Vertreter*innen verschiedener Bereiche zusammen, die von den Veränderungen bedingt durch die künstliche Intelligenz mittelbar und unmittelbar betroffen sind. Entscheidungsträger*innen aus Politik und Wirtschaft, Vertreter*innen von Gewerkschaften und der Zivilgesellschaft, KI-Experten und Innovationsführer*innen, Philosoph*innen, Geistliche und Akademiker*innen aus Europa, den USA und Ostasien kommen in diesem Rahmen zusammen, um die großen Herausforderungen und Zielkonflikte von Wirtschaft, Sozialstaat und globaler Konkurrenz im KI-Zeitalter zu diskutieren.

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